»Die Macht des Keltenfürsten«


Frankfurts bedeutendster Grabfund aus der Hallstattzeit wurde beim Bau der A 661 im Stadtteil Oberrad 1966/67 entdeckt und archäologisch untersucht. Um 700 v. Chr. wurde hier ein Mann von außergewöhnlich hohem Rang bestattet. Davon zeugte ehemals ein monumentaler Hügel von 36 m Durchmesser und 3,5 m Höhe, den man über der Grabkammer des sogenannten „Keltenfürsten" errichtet hatte.
Als Insignien der Macht gelten die Grabbeigaben, wie Schwert mit Scheide und Ortband. Sie kennzeichnen den verstorbenen als Krieger, während das Trink- und Speisegeschirr auf einen Gastgeber hinweisen, der gesellschaftliches und politisches Leben zu vereinen und zu lenken wusste. Die Macht des Keltenfürsten in der Zeit der Hallstattkultur im Rhein-Main-Gebiet erläutert Simone Ganss am 27. September um 11 Uhr anhand der kostbaren Grabbeigaben. Interessierte Besucher treffen sich im Foyer des Archäologischen Museums.

 

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Trinkgeschirr des Frankfurter Keltenfürsten
(© Archäologisches Museum Frankfurt)

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